Im Land der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi - Eine Reise nach Myanmar

Frühjahr 2017, Individualreise. Jederzeit möglich.

20 Tage

Yangon | Kyaikhtiyo | Bago | Pyin Oo Lwin | Gokteik Viadukt | Mandalay | U-Bein-Brücke | Bagan | Inle-See | Ngapali Strand

Bilder: PixaBay

Im Land der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi - Eine Reise nach Myanmar

  • Goldene Pagoden im Sonnenuntergang, bunte Märkte und Chinatown – das vor Energie vibrierende Yangon ist eine der faszinierendsten Städte in Südostasien.
  • Meditation am Goldenen Felsen.
  • Koloniale Bergstation: Die Engländer legten botanische Gärten in den Bergen Myanmar an.
  • Mit dem Zug unterwegs in Mayanmar: Das imposante Gokteik Viadukt.
  • Tempel und Mönche in der ehemaligen Königsstadt Mandalay.
  • 1,2 Kilometer Teak-Holz überspannt den Taungthaman See: Die U-Bein-Brücke.
  • Radeln Sie mit den Einheimischen um die Wette: Eine Fahrradtour von einem Tempel zum nächsten.
  • Eine Ballonfahrt in Bagan: Märchenhafte Tempel-Landschaften aus der Luft betrachtet.
  • Wie lebt sichs in einem Haus auf Stelzen? Sehen Sie bei einer einheimischen Familie am Inle-See selbst nach.
  • Luxus pur: Der feine Sand den Ngapali-Strands unter den Füssen.
Tag 1

Ankunft in Yangon, Myanmar.

Mingalabar und Willkommen in Myanmar! Goldene Pagoden, modrige Kolonialhäuser, turbulente Straßenmärkte, tägliche Feste und eine Extraportion Gastfreundschaft: Das ist Yangon, die größte Metropole in Myanmar. Sie ist reich an kolonialer Geschichte und hat ein mannigfaltiges religiöses Erbe. Sie werden vom Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Nach einer kurzen Ruhepause fahren Sie zur 100 Meter hohen Stupa der Shwedagon Pagode. Diese ist in 40 Tonnen Blattgold eingehüllt. Shwedagon gilt als die wichtigste religiöse Wallfahrtsstätte der Burmesen.
Erleben Sie, wie der Sonnenuntergang den Stupa in die schönsten Farbschattierungen taucht und werfen Sie sich mit diesem Willkommenserlebnis hinein in die zauberhafte Welt Südostasiens.


Tag 2

Ein Abenteuer-Tag in Yangon.

Burmesischer Alltag auch für Sie? Ja, das geht! Mit einem alten alten Pendlerzug geht es in die Teile von Yangon, die eigentlich den Einheimischen vorbehalten sind. Weit abseits der Touristenströme transportiert der Zug sie mitten hinein ins farbenfrohe Leben der Einheimischen. In einem Vorort Yangons erfrischen Sie sich
in einem Tea Shop, einer traditionellen Gaststätten der Burmesen. Mischen Sie sich unter die Einheimischen – die effektivste Art, die Kultur des Landes kennenzulernen. Den Weg zurück nach Yangon legen Sie im Auto zurück. Am Nachmittag besichtigen Sie die Kyaukhtatgyi Pagode mit ihrem 70 Meter langen liegenden Buddha. Es folgt ein Abstecher in den königlichen Park. Hier sehen Sie auch die glitzernde Karaweik Barge, eine Nachbildung der königlichen Barge; auf der anderen Seite des Sees erblicken Sie die Shwedagon-Pagode. Von hier ist es nur eine kurze Fahrt ins Stadtzentrum. Bummeln Sie durch Chinatown und Little India, um auf diese Weise mehr über die spirituelle Vielfalt der Stadt zu erfahren.


Tag 3

Sagenumwobener Goldener Felsen.

Heute Morgen fahren Sie nach Kyaikhtiyo, vorbei an dem Kriegsdenkmal des zweiten Weltkriegs, das den 27.000 Soldaten der Commonwealth-Streitkräfte gewidmet ist, die in Burma gefallen sind. Da der Goldene Felsen sich inmitten eines unwegsamen Gebietes befindet, kann man ihn nur mit einem LKW mit offenem Verdeck über kurvige Straßen erreichen. Nutzen Sie diese Fahrt in dem örtlichen, sehr vollen Fahrzeug , um mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Wenn Sie möchten, können Sie das letzte Teilstück bis zur Bergspitze auch zu Fuß zurücklegen - eine etwa einstündigen Wanderung . Der Weg nach oben ist auf jeden Fall die Mühe wert: Nach Ihrer Ankunft erwartet Sie ein atemberaubender Ausblick auf den riesigen Goldenen Felsen, der stets kurz vor dem Absturz ins Tal zu stehen scheint. Der Legende nach soll er nur auf einer einzigen Haarsträhne Buddhas balancieren. Für die Einheimischen hat diese Stätte eine starke religiöse Bedeutung. Jeden Tag pilgern Gläubige Buddhisten aus ganz Südostasien hierher und heften Blattgold an den heiligen Felsen. Die Atmosphäre am Gipfel ist einzigartig: Die Pilger singen, zünden Kerzen an und meditieren. Lassen Sie sich von dieser berauschenden Stimmung mitreißen!


Tag 4

Über Bago zurück nach Yangon.

Am frühen Morgen haben Sie erneut die Möglichkeit den Golden Felsen zu besuchen, um die Atmosphäre voller Zauber und Andacht in sich aufzunehmen, besonders wenn der schimmernde Felsbrocken bei Tagesanbruch in ein purpurfarbenes, manchmal nebliges Licht gehüllt ist. Ihnen bleibt auch genügend Zeit die verschiedenen anderen Stupas und Heiligtümer, die verstreut am Bergrücken des Mount Kyaikhtiyo liegen, zu besuchen. Danach machen Sie sich langsam wieder auf den Weg zurück nach Yangon. Unterwegs machen Sie Halt in Bago. Hier bummeln Sie über den farbenfrohen Markt und beobachten die emsigen Händler, wie sie ihre Waren verkaufen. Auch die Shwemawdaw Pagode, deren Spitze mit 114 Metern noch höher ist, als die der Shwedagon Pagode in Yangon und die Shwethalyaung Pagode mit ihrem über 1.000 Jahre alten riesigen liegenden Buddha lohnen einen Fotostopp. Falls es die Zeit erlaubt, statten Sie auch der Hin Thar Gone Pagode, die interessante Nat-Schreine beherbergt, einen Besuch ab. Von der oberen Plattform bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt. Anschließend kehren Sie nach Yangon zurück.


Tag 5

Koloniales Flair in Pyin Oo Lwin.

Am Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht. Sie fliegen nach Mandalay. Eine landschaftlich reizvolle Autofahrt entlang der Serpentinenstraßen bringt Sie nach Pyin Oo Lwin, einer ehemaligen britischen Bergstation. Der Geist vergangener Tage streicht durch die Stadt mit ihren alten Ziegel- und Fachwerkhäusern. Durch die Eisenbahnverbindung nach Mandalay und die Lage auf 1.000 Meter über dem Meeresspiegel wurde Pyin Oo Lwin zu einem beliebten Ausflugsort während der heißen Monate. Als Erstes sollten Sie den bunten Markt besuchen. Verkauft werden vor allem Blumen sowie Gemüse und Obst. Gönnen Sie sich am Nachmittag eine traditionelle Pferdekutschfahrt durch die Stadt mit ihren Häusern, die komplett im englischen Stil mit Giebeln, Türmchen und Schornsteinen gebaut sind. Auch der Botanische Garten ist einen Besuch wert: Auf über 432 Hektar Fläche gibt es Pflanzenarten aus der ganzen Welt zu sehen. Die Gärten wurden vom früheren Leiter der Kolonialverwaltung von Burma angelegt.


Tag 6

Imposantes Gokteik Viadukt.

Nach dem Frühstück fahren Sie zur alten britischen Bahnstation. Sie unternehmen eine zweieinhalbstündige Fahrt mit dem Mandalay-Lashio-Zug. Wegen der Bahnschienen-Basaren brauchen Sie nicht einmal auszusteigen, um etwas zu kaufen, denn die Waren werden direkt am Zugfenster angeboten. Dann fährt der Zug in 300 m Höhe über die beeindruckende Gokteik Brücke, Anfang des 20. Jahrhunderts von der Pennsylvania Steel Company erbaut, als Burma noch ein Teil Indiens war. Der Zug hält einmal an einem Außenposten an. Steigen Sie unbedingt aus, um die enorme Brücke in ihrer vollen Pracht zu fotografieren. Gegen Mittag erreichen Sie die Station Naung Pain. Von hier geht es zurück nach Mandalay.


Tag 7

Besuch der ehemaligen Königsstadt Mandalay.

Mandalay ist die zweitgrößte Stadt Myanmars. Die buddhistischen Klöster in und um Mandalay gehören noch heute zu den wichtigsten des Landes. Über die Hälfte aller Mönche in Myanmar lebt im Einzugsgebiet dieser Stadt. Bei einer Stadtbesichtigung durch das kulturelle bedeutende Mandalay besichchtigen Sie bspw. die Mahamuni-Pagode. Sie beherbergt ein zutiefst verehrtes Buddha-Abbild, das tagtäglich von vielen Gläubigen besucht wird, die so viele Plättchen aus Blattgold anbringen, dass die Statue teils bereits recht unförmig wirkt. Ein weiterer religiös bedeutsamer Ort ist die Kuthodaw-Pagode – oft als „das größte Buch der Welt“ bezeichnet, da sich hier eine Sammlung von 729 Marmorplatten mit buddhistischen Lehren findet. Das Shwenandaw-Kloster, auch goldenes Kloster genannt, ist das einzige Gebäude des königlichen Hofes aus dem 19. Jahrhundert, das heute noch erhalten ist. Ein Besuch lohnt sich unter anderem wegen der unvergleichlich kunstfertigen Holzgravuren. Am späten Nachmittag machen Sie sich auf den Weg zum Yankin Hill. Hier erwartet Sie eine atemberaubende Atmosphäre. Bei dem Besuch eines Klosters werden Sie Einblicke in das monastische Leben gewinnen. Die Mönche freuen sich, wenn sie ein wenig Englisch mit Ihnen üben können. Nutzen Sie die Chance und lernen Sie hautnah kennen, wie ein buddhistischer Mönch in Myanmar lebt. Anschließend genießen sie einen einmaligen Ausblick vom Gipfel des Hügels. Wieder zurück im Kloster werden sie dem Abendgebet der Mönche lauschen und den Tag friedlich ausklingen lassen.


Tag 8

Faszinierender Alltag an der U-Bein Brücke.

Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Monywa. Unterwegs machen Sie Halt in Amarapura, in Myanmars vorletzter königlicher Hauptstadt, die auch „Stadt der Unsterblichkeit“ genannt wird. Ein kurzer Spaziergang führt Sie zur U-Bein-Brücke. Diese mit 1,2 Kilometern längste Teakholzbrücke der Welt überspannt den Taungthaman-See. Sie ist tagtäglich Schauplatz eines bunten Treibens: Fliegende Händler schlängeln sich durch die Scharen flanierender Passanten, Mönche in roten Kutten zelebrieren Meditation als Spaziergang oder Kinder schlecken ihr Eis. Anschließend setzen Sie die Fahrt nach Monywa fort. Langweilig wird es Ihnen sicher nicht, denn sie führt durch eine üppige Landschaft, an der man sich kaum sattsehen kann. Monywa ist eine typisch birmanische Gemeinde am östlichen Ufer des Flusses Chindwin. Auf dem Weg dorthin halten Sie bei der Thanboddhay Pagode. In diesem buddhistischer Tempel finden Sie mehr als 500.000 Bilder von Buddha. Auch ein Stopp bei der Boditahtaung Pagode lohnt sich, sie besitzt nämlich das größte Buddha-Bildnis Myanmars: 100 Meter lang und 27 Meter hoch.


Tag 9

Per Boot auf dem Ayeyarwaddy nach Bagan.

Nach dem Frühstück geht es zu den Po-Win-Taung-Höhlen. Sie überqueren mit der Fähre den Chindwin-Fluss und fahren dann mit einem offenen Jeep bzw. Truck weiter zu den Höhlen. 947 Sandsteinhöhlen sind es insgesamt und sie beinhalten die wohl faszinierendste Sammlung an Wandmalereien und buddhistischen Statuen in Südostasien. Nur wenige hundert Meter entfernt liegt Shwe Ba Taung: Diese Klöster und Tempel wurden buchstäblich in die steinigen Klippen geschlagen. Anschließend führt Sie die Fahrt weiter nach Pakokku. Auf dem Weg dorthin – entlang des östlichen Flussufers und vorbei an traditionellen Dörfern – werden Sie kaum auf andere Reisende stoßen. Wenn Sie möchten, legt Ihr Fahrer kurze Stopps in kleinen Dörfern ein; so können Sie mehr über die Lebensweise und die Kultur der ländlichen Bevölkerung erfahren. Pakokku selbst ist eine blühende Marktstadt am Westufer des Irrawaddy-Flusses und bekannt für seine Tabak- und Thanakawaren sowie für die Pantoffelherstellung. Thanka ist eine Baumrinde, die als Grundlage für kosmetische Produkte genutzt wird. Nach einem kleinen Bummel durch den Ort unternehmen Sie eine Bootsfahrt flussabwärts bis nach Bagan. Unterwegs halten Sie beim Kyauk-Gu-U-Min-Tempel am Westufer des Flusses. Herrliche Stein-metzarbeiten – religiöse Figuren und Blumen – zieren den Tempel, der in einem Felsen erbaut wurde. Hinter der Haupthalle des Tempels gibt es einen Zugang zu einer ruhigen Höhle. Gehen Sie hinein. Dort drinnen finden Sie kleine Nischen, die wie geschaffen dafür sind, um zu meditieren. Die Legende besagt: Die Höhle wurde während des 13. Jahrhunderts erbaut, damit sich die Einheimischen vor den einfallenden Mongolen verstecken können. Dann geht es mit dem Boot weiter nach Bagan und dort direkt mit Ihrem Chauffeur zu Ihrem Hotel.


Tag 10

Bagan per Fahrrad entdecken

Ihre Fahrradtour beginnt mit einem morgendlichen Besuch des NyaungOo Marktes, wenn es hier besonders geschäftig zugeht.
Danach radeln Sie Richtung Alt-Bagan, jedoch nicht ohne vorher der berühmten Shwezigon Pagode einen Besuch abzustatten. Ihr Weg führt Sie anschließend zum Ku Byauk Gyi Tempel, der berühmt ist für seine hervorragend erhaltenen Wandmalereien. Am späten Vormittag ist eine gute Zeit, um eine der Pagoden zu erklimmen, so dass Sie sich erst einmal einen allumfassenden Ausblick auf die vielen Monumente der Region verschaffen können. Dann radeln Sie weiter zum Ananda Tempel, der als der schönste Tempel von Bagan gilt. Zudem beherbergt er zwei einzigartige Buddhastatuen, die ihren Gesichtsausdruck ändern, je nachdem aus welcher Entfernung man sie betrachtet. Radeln Sie zurück zu ihrem Hotel, oder verschnaufen Sie in einem lokalen Restaurant, um die

Mittagshitze zu vermeiden. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Radtour in Myinkaba fort. Nehmen Sie sich hier reichlich Zeit, um das Dorf zu besichtigen und mehr über das einheimische Kunsthandwerk Bagan’s zu erfahren: Lackwaren und Holzschnitte. Die talentierten Handwerker nutzen dabei Techniken, die seit Jahrhunderten von einer Generation an die nächste weiter gegeben werden. Quer durch das riesige Pagodenfeld radeln Sie zum Sulamani Tempel von dessen oberen Terrassen Sie einen einmaligen Sonnenuntergang erleben werden.


Tag 11

Tag zur freien Verfügung in Bagan.

Bagan ist so beeindruckend, dass man mehr als einen Tag hier verweilen sollte. Nachdem Ihnen Ihr Reiseleiter gestern viel Wissenswertes über diesen besonderen Ort berichtet hat, steht Ihnen der heutige Tag zur freien Verfügung. Leihen Sie sich ein Fahrrad oder eine Pferdekutsche und nehmen Sie sich nochmals Zeit zum Verweilen, zum Fotografieren und um die schönsten Ecken ganz in Ruhe zu erkunden.
Optional:
Nutzen Sie die Chance, die einzigartige Tempelwelt Bagans aus der Vogelperspektive zu sehen. Mit einem Heißluftballon schweben Sie über die Tempellandschaft und erleben so die friedvolle Atmosphäre dieser Region auf ganz besondere Art. Gleiten Sie langsam durch die Luft und genießen Sie von Ihrer ganz persönlichen Aussichtsplattform den Blick auf die Pagoden und den mächtigen Ayeyarwady Fluss.


Tag 12

Von Bagan an den Inle-See.

Nach so viel Kultur ist es Zeit für die zauberhafte Natur des Landes: Sie reisen weiter an den Inle-See. Am Morgen fliegen Sie von Bagan weiter nach Heho. Von Heho ist es noch etwa eine Stunde Fahrt nach Nyaung Shwe – dem Tor zum Inle See. Wenn Sie möchten, besuchen Sie auf dem Weg dorthin einige dörfliche Werkstätten, die Shan Papier und Regenschirme herstellen und machen einen

Stopp an dem aus Teakholz erbauten Kloster Shweyanpyay. In Nyaung Shwe satteln Sie auf eine Fahrradrikscha um und es geht entlang eines geschäftigen Kanals weiter. Beobachten Sie, wie die Körbe mit Waren beladen und dann mit
Trucks und Motorrädern befördert werden. Sie machen Halt am „Tomatenhaus“. Hier werden die Tomaten, die in den Schwimmenden Gärten des Inle See’s angebaut werden, sortiert und für den Verkauf ausgezeichnet. In den vergangenen Tagen haben Sie schon einige Klöster besichtigt und viel über das monastische Leben der Mönche erfahren. Heute Mittag sind Sie zu Gast in einem
Nonnenkloster, um auch den Alltag und die Lebensweise der Nonnen in Myanmar kennenzulernen. Zuvor sollten Sie auf dem Markt von Nyaung Shwe ein paar Kekse, Shampoo, Kerzen, Saft, Zahnbürsten und Zahnpasta als kleine Spende für das Kloster einkaufen. Als Dank werden Ihnen die Nonnen ein leckeres Mittagessen zubereiten. Dann fahren Sie mit einem privaten Motorboot auf den Inle See hinaus. Wenn es die Zeit erlaubt, machen Sie einen Stopp an dem Weberdorf Inpawkhone, das bekannt ist für seine kostbaren Webarbeiten aus den Stängeln der Lotusblüten und erfahren, wie die typischen Cheroot-Zigarren hergestellt werden.


Tag 13

Ein Tag am und auf dem See.

Heute starten Sie den Tag mit dem Besuch des Morgenmarktes. Der Markt ist die zentrale Anlaufstelle für die Bewohner des Sees und der umliegenden Bergdörfer und die ideale Möglichkeit, um nicht nur die Vielfalt der Waren sondern auch die verschiedenen Trachten der einzelnen Bergvölker zu begutachten. Der Ort des Marktes wechselt im 5-Tage-Rhythmus des Mondkalenders, so dass fast jeden Tag in einem anderen Dorf eingekauft werden kann. Anschließend fahren Sie auf dem Wasserweg entlang eines Kanals nach Indein. Hier werden Sie das kleine Dorf zu Fuß erkunden und durch das wunderschöne mystische Gebiet von AlaungSitthou laufen. Entlang des Weges hinauf zum Berggipfel befinden sich viele kleine Pagoden, die im Laufe der Jahre märchenhaft von der Vegetation eingehüllt wurden. Auf dem höchsten Punkt angekommen haben Sie einen wundervollen Blick auf den Inle See und die malerische Umgebung. Genießen sie zum

Mittagessen die einzigartige Möglichkeit mit einer einheimischen Intha-Familie in ihrem auf Stelzen gebauten Haus zu essen. Je nach Zeit, helfen Sie in der Küche bei der Zubereitung einer Reihe köstlicher, traditioneller Gerichte. Viele der Intha
sind Bauern und kultivieren die schwimmenden Gärten, die auf Wasserhyazinthen ruhen und auf dem Seegrund durch Bambusstangen verankert sind. Bei einer kleinen Fahrradtour durch das malerische Umland des Inle Sees radeln Sie gemütlich durch authentische Dörfer und erhalten einen noch besseren Einblick in den Alltag. Die Burmesen freuen sich immer über Besuch und bestimmt werden Sie
auch auf eine Tasse Tee eingeladen. Mit dem Boot bzw. Fahrrad geht es wieder zurück zu ihrem Hotel.


Tag 14

Wanderung am Inle See.

Mit einer Bootsfahrt zum Dorf Chaung Par beginnt Ihre rund sechsstündige Wanderung. Sie können den Ausblick auf die Bauernhöfe und das Ackerland der Umgebung bestaunen. Hier ist die Heimat der Pa-Oh, die hauptsächlich Gemüse und Tabak anbauen. Auf Ihrem Weg passieren Sie einige abgelegene Pa-Oh Dörfer. An den Hängen schmiegen sich noch mehr Bauernhäuser und Sie haben eine wunderschöne Aussicht auf den See. In Nam Pan wartet bereits Ihr Boot auf Sie, welches Sie nach diesem aktiven Tag zurück zum Hotel bringt.


Tag 15

Auf zum Badeaufenthalt.

Nach dem Frühstück geht es per Boot und Auto zum Flughafen Heho. Von hier bringt Sie ein Flug nach Thandwe zu Ihrer Badeverlängerung am traumhaften Ngapali Strand. Nach den vielfältigen Eindrücken der vergangenen Tage ist nun Zeit für Erholung und Entspannung pur.


Tag 16

Sonne, Strand und Meer.

Genießen Sie die Sonne an Ngapalis herrlichem Strand. Gehen Sie die Tage langsam an, nehmen Sie sich Zeit für ein gutes Buch oder das süße Nichts-Tun. Lassen Sie Ihr Leben für einige Tage ein Postkartenmotiv sein – inklusive Strandspaziergängen bei Sonnenuntergang und genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Hotels. Übernachtung in Ngapali.


Tag 17

Sonne, Strand und Meer.


Tag 18

Abschied in Yangon.

Nehmen Sie sich nochmals Zeit, um die magische Morgenstimmung am Meer auf sich wirken zu lassen, bevor Sie zurück zum Flughafen fahren. Im Laufe des Tages fliegen Sie zurück nach Yangon. Dort werden Sie schon erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit haben Sie am Nachmittag noch Gelegenheit, den Bogyoke-Markt zu besuchen – die ideale Adresse, sollten Sie noch ein Souvenir für sich oder Ihre Lieben daheim suchen. Auf dem Markt finden Sie eine riesige Auswahl an typischen Kunsthandwerken sowie Schmuck und Tüchern. Am Abend lassen Sie Ihre Reise schließlich bei einem stilvollen Abschiedsessen in einem der besten Restaurants der Stadt ganz gemütlich ausklingen.


Tag 19

Rückflug nach Hause.

Heute heißt es leider Abschied nehmen von einem der letzten geheimnisvollen Länder weltweit. Der Tag steht Ihnen bis zu Ihrem Rückflug frei zur Verfügung.


Tag 20

Willkommen zurück zu Hause.


  • Internationaler Flugschein nach Yangon, Myanmar und zurück.
  • Inlandsflüge Yangon – Mandalay, Bagan – Heho – Thandwe – Yangon.
  • Flughafentransfers und Transport im klimatisierten Fahrzeug mit Fahrer.
  • Hotelübernachtungen in ausgewählten Hotels (mittlerer bis höherer Standard) mit Frühstück.
  • Mittagessen bei Intha-Familie am Inle-See.
  • Mittagessen im Nonnenkloster.
  • Abschiedsabendessen in Yangon.
  • Durchgängig professionelle deutschsprachige Reisebegleitung.
  • Professionelle englischsprachige Reisebegleitung vor Ort.
  • Eintrittspreise zu Sehenswürdigkeiten und Trinkwasser während Besichtigungen.

Nicht im Reisepreis enthalten sind:

  • Visum für Myanmar.
  • Mahlzeiten (soweit nicht oben erwähnt) und alle Getränke.
  • Persönliche Ausgaben für Souvenirs, Taxifahrten und Freizeitangebote außerhalb des Explore & Enjoy Erlebnisreisen-Programms.
  • Trinkgelder (ca. 50 EUR während der gesamten Reise).
  • Leistungen der Hotels, die nicht im Übernachtungspreis enthalten sind, zum Beispiel Wellness-Anwendungen, Wäsche waschen, Telefonieren, Minibar etc.
  • Reiseversicherungs- und Reisekrankenversicherungsprämien.
  • Ballonfahrt über Bagan.
  • Bitte beachten, dass die Züge Myanmars keineswegs dem Standard entsprechen, den Sie wahrscheinlich von Ihrer Heimat her kennen. Trotz häufiger Verspätungen und Ausfälle sowie sehr einfache, schmutzige Sitzplätze und Toiletten, ist eine Zugfahrt durch Myanmar eine der besten Möglichkeiten zur Erkundung des Landes.
  • Der Flugverkehr in Myanmar ist weit weniger organisiert als es in Westeuropa der Fall ist. Verspätungen sind an der Tagesordnung und häufig steht bis zum Startzeitpunkt nicht fest, ob ein Zwischenstopp eingelegt wird oder nicht. Darüber hinaus müssen sich Reisende darauf gefasst machen, nicht in einen Jet, sondern in einer der älteren Propellermaschinen durch die Lüfte getragen zu werden.
  • Eine Zahlung mit Kreditkarten oder Reiseschecks wird im Land, außerhalb der großen Hotels, nicht akzeptiert. Allerdings ist es seit kurzem möglich an verschiedenen ATM-Automaten Bargeld mit der Kredit- (Visa und Master) oder EC Karte abzuheben. Da nicht alle Banken ihre EC Karten für Myanmar freigestellt haben, sollte bereits vor Reiseantritt geprüft werde, ob die eigene Karte für eine Reise nach Myanmar in Frage kommt. Am häufigsten findet man diese Automaten in den zahlreichen Supermärkten mit internationalen Warensortiment. Aber auch in größeren Hotels, den internationalen Flughäfen oder großen Touristenmärkten wurden im letzten Jahr Bankautomaten für ausländische Besucher aufgestellt.
  • Die beste Reisezeit für einen Besuch in Myanmar bieten die Monate zwischen November und Februar. Angenehme Temperaturen (25 – 30°C) und geringer Niederschlag schaffen eine gute Voraussetzung, um das kleine Land möglichst stressfrei erkunden zu können. Im Januar und Februar sinkt dann auch die Luftfeuchtigkeit auf ein erträgliches Maß.
  • Helle und luftige Baumwollkleidung (Sommerkleidung) ist empfehlenswert. In Malaria gefährdeten Gebieten sollten die Ärmel und Beine immer lang sein. Wohlgemerkt: Myanmar (Burma, Birma) ist ein buddhistisches Land, daher sollte jeder seine Schultern und Knie bedecken, auch wenn keine Malaria oder Moskitostiche befürchtet werden müssen. An Orten wie Pagoden, Tempeln, Klöster und Kirchen sind kurze Hosen, Röcke und Blusen tabu. Für die Abend- und Morgenstunden, vor allem in den Bergregionen und am Inle-See müssen unbedingt ein Pullover und eine dünne windabweisende Regenjacke mit ins Gepäck. Für Trekkingtouren festes Schuhwerk mitnehmen, Flip-Flops sind für leichte Wanderungen ausreichend. Um sich vor der starken Sonneneinstrahlung zu schützen, immer an eine passende Kopfbedeckung denken!
  • Sonstige Packtipps: Eine kleine Taschenlampe kann gute Dienste tun, da es in Myanmar regelmäßig zu Stromausfällen kommt.
  • Eine empfehlenswerte Reiselektüre ist George Orwell „Tage in Burma“. Der Roman spielt in den 1920er Jahren und beschreibt verschiedene Charaktere im britisch kolonialisierten Burma.

 

 

Bitte informieren Sie sich auf der seite des deutschen Auswärtigen Amtes über die aktuelle Sicherheitssituation in Myanmar.

 

 

Reisedauer

20 Tage

Gruppenstärke

Generell übersteigt die Gruppenstärke 12 Personen nicht.

Reiseverlauf

Yangon | Kyaikhtiyo | Bago | Pyin Oo Lwin | Gokteik Viadukt | Mandalay | U-Bein-Brücke | Bagan | Inle-See | Ngapali Strand

Preis

3.550 EUR p. P. im Doppelzimmer.

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